Mit gutem Beispiel

„Keine Superhelden, aber schon ziemlich gut"

Das Tief- und Straßenbauunternehmen Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG engagiert sich intensiv für den Arbeitsschutz. Das senkt die Unfallzahlen und kommt bei Beschäftigten sowie Bewerberinnen und Bewerbern gut an.

Die Liste der Auszeichnungen für das Unternehmen aus Stadtlohn, Nordrhein-­Westfalen, ist lang. Obwohl Tätigkeiten im Straßen­- und Asphaltbau sowie Tief-­ und Kanalbau für die Beteiligten kein Zuckerschlecken sind, ist Heitkamp & Hülscher ein „TOP JOB­-Arbeitgeber“ und wurde schon als „Bauunternehmen des Jahres“ prämiert.

Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten spielen dabei eine große Rolle. „Wir nutzen das Arbeitsschutz­-Management­-System (AMS) der BG BAU sowie unsere Gefährdungsbeurteilungen“, berichtet Projektmanager Stephan Bogenstahl. Das AMS­-BAU­-System zu pflegen und zu leben, zahle sich aus: Das Unternehmen setze sich dadurch hohe Ziele bei der Arbeitssicherheit und achte auch bei der Auswahl von Lieferanten auf die Arbeits­ bedingungen. Außerdem bringe der Sicherheitsfokus Vorteile im Kampf um Fachkräfte. „Wer bei uns arbeitet, ist stolz darauf“, erzählt Bogenstahl.
 

Durchdachte Schutzmaßnahmen

Damit alle im Team sicher und gesund arbeiten können, sorgt das Unternehmen für passende Ausrüstung und Schutzmaßnahmen: Das fängt bei der gebrandeten Arbeitsschutzbekleidung an. Für den Schutz vor UV­Strahlung erhalten die Beschäftigten zum Beispiel langärmlige Kleidungsstücke, Schutzhelme mit UV-­Nackenschutz und das Sonnenschutzpaket der BG BAU. Ein anderes Beispiel ist der Schutz vor gesundheitsschädlichen Bitumendämpfen beim Asphaltieren. Heitkamp & Hülscher gehörte zu den ersten Betrieben, die Asphaltfertiger mit Absauganlage orderten. „Wir wollen die Belastung der Beschäftigten so gering wie möglich halten, auch wenn strengere Arbeitsplatzgrenzwerte erst im Jahr 2024 gelten“, erklärt Bogenstahl.
 

Engagement von ganz oben

Treibende Kraft beim Thema Arbeitssicherheit für das H­-Team, wie sich die rund 100­-köpfige Belegschaft nennt, ist der Geschäftsführer Erwin Hülscher. Auch Gesundheitsmanagement und Mitarbeiterfürsorge sind ihm sehr wichtig. Der Prokurist Jörg Hülscher hat sich zur Fachkraft für Arbeitssicherheit ausbilden lassen. Die zweite interne „SiFa“ ist Bogenstahl, der berichtet: „Zusätzlich haben wir eine externe SiFa beauftragt, welche regelmäßig den Blick von außen aufs Unternehmen wirft. Das hilft uns herauszufinden, wo wir uns weiter verbessern können. AMS BAU bietet uns das richtige Handwerkszeug, um Unfälle zu vermeiden."

„AMS BAU bietet uns das richtige Handwerkszeug, um Unfälle zu vermeiden.“
Stephan Bogenstahl, Heitkamp & Hülscher GmbH & Co. KG

Die regelmäßigen „ASA-­Sitzungen“ führen zu einer kontinuierlichen Anpassung des betrieblichen Arbeits­- und Gesundheitsschutzes bei Heitkamp & Hülscher. Neben den beiden SiFa bringen sich die Sicherheitsbeauftragten und der Betriebsarzt ein, um gezielt betriebsspezifische Arbeitsprozesse der Beschäftigten zu durch­leuchten. Die Aufsichtspersonen der BG BAU sind dabei in beratender Funktion verlässliche Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner.

Bogenstahl stieß vor sechs Jahren zum H­-Team. „Ich war überrascht, wie fortschrittlich ein Bauunternehmen sein kann. Wir sind keine Superhelden, aber schon ziemlich gut.“

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