Mit gutem Beispiel

Arbeitsschutz mit Struktur

Gebäudereinigung und Facility-Management sind das Kerngeschäft der Quix Nettesheim GmbH & Co. KG. Auch die Hygiene von Impfstraßen gehört zeitgemäß dazu.

Für Axel Schöttler ist Arbeitsschutz ein Teil des Ganzen. Das Ganze ist die Unternehmensstrategie, die bei Quix „NOW©“ heißt, was für „Nachhaltig Orientierte Werterhaltung“ steht. Damit stellt der Geschäftsführer sein unternehmerisches Handeln auf drei Säulen: ökonomisch, ökologisch und sozial – und schließt den Kreis zum Arbeitsschutz: „Je weniger Unfälle wir haben und je mehr die Beschäftigten merken, wie viel wir für ihre Gesundheit tun, desto lieber sind sie für uns tätig. Und wir sind um jede Person froh, die tagtäglich gesund und motiviert am Start ist“, erklärt Schöttler. Zirka 700 Frauen und Männer sind es derzeit, die unter anderem zu ergonomischen Fußbodenwischern oder Teleskopstangen für die Osmose-Glasreinigung mit entmineralsiertem Wasser greifen. Schon anhand der Werkzeuge wird klar, dass Quix Unfälle und Gesundheitsbeschwerden vermeiden will.

Axel Schöttler, QUIX Nettesheim GmbH & Co. KG.
Bild: QUIX Nettesheim GmbH & Co. KG

Nur mit Arbeitsschutz sind Dienstleistungen und neue Geschäftsfelder für Axel Schöttler denkbar. „Die Kompetenz haben wir im Haus. Von der BG BAU kamen die aktualisierten Arbeitsschutzstandards, sodass wir alles auf die Beine stellen konnten – und seither mehrfach umgesetzt haben.“

Ergonomie im Einsatz

Beispiel Fußbodenwischer: Der Stiel des Mopps ist höhenverstellbar, sodass er auf die einzelnen Beschäftigten oder wechselnden Tätigkeiten anzupassen ist – ein Plus für die Ergonomie. Außerdem lässt er sich einfach umrüsten – so reduziert sich das Equipment auf dem Wagen für die Unterhaltsreinigung. Das Personal nutzt keine Pressen zum Auswringen, sondern spannt angefeuchtete Mopps direkt aus der Box auf, sodass die Reinigungskraft sich nicht bücken muss. Ein weiterer Einsatz für Teleskopstangen: Damit lassen sich Flächen wie Spiegel ergonomisch reinigen und einseitige Belastungen für den Rücken oder die Schulter vermeiden.

Beispiel Osmose-Glasreinigung: „Das war eine erhebliche Investition, die sich aber gelohnt hat“, berichtet Schöttler. Das Geld floss in Teleskopstangen und in Osmose-Anhänger, die entmineralisiertes Wasser produzieren und befüllt zur Kundschaft mitgenommen werden. Damit sind auch solche Flächen zu erreichen, für die bisher Leitern notwendig waren. Dass es für den Einsatz sicherer Verfahren zudem Prämien von der BG BAU gibt, freut den Geschäftsführer.

„Je weniger Unfälle wir haben und je mehr die Beschäftigten merken, wie viel wir für ihre Gesundheit tun, desto lieber sind sie für uns tätig.“
Axel Schöttler, Geschäftsführer der Quix Nettesheim GmbH & Co. KG

Schulungen

Allerdings wecken Neuerungen nicht immer Begeisterung bei den Beschäftigten – jedenfalls nicht auf Anhieb. „Wer Dinge ändern will, muss die Leute einbeziehen“, so Schöttler. Verhaltensänderungen erreiche man am besten durch Schulungen, wobei Quix gern auf Präventionskurse vor Ort sowie auf Angebote der BG BAU zurückgreift, etwa zu „Hubarbeitsbühnen“ oder „Höhensicherung“ für Glasreiniger.

Die CD-ROM „Kompendium Arbeitsschutz“ der BG BAU nutzen die beiden Fachkräfte für Arbeitssicherheit im Unternehmen, Carlo Wenning und Arthur Siewert, bei der Gefährdungsbeurteilung unterschiedlicher Arbeitssituationen.

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Neue Aufträge in der Pandemie

Wer so systematisch vorgeht, kann schnell neue Geschäftsfelder entwickeln. In der Coronapandemie wurden kurzfristig Hygienekonzepte für Impfstraßen beim Unternehmen angefragt. Schöttler: „Die Kompetenz haben wir im Haus. Von der BG BAU kamen die aktualisierten Arbeitsschutzstandards, sodass wir alles auf die Beine stellen konnten – und seither mehrfach umgesetzt haben.“

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