Peter Manns, Versichertenvertreter, Zimmermann Rensch-Haus GmbH
Bild: Wolfgang Bellwinkel - BG BAU
Aus der Praxis für die Praxis

Stimmen aus der Selbstverwaltung der BG BAU

UV- und Hitzeschutz auf dem Dach: Sicherheitsbeauftragter Peter Manns erklärt, wie Schutzkleidung, Aufklärung und Vorsorge Beschäftigte schützen.

Herr Manns, wie kann man sich als Zimmerer bei Arbeiten auf dem Dach wirkungsvoll vor der Sonne schützen? 

Als Fertighausbauer haben wir den Vorteil, dass wir viel mit Vormontage in unseren Werkshallen arbeiten. Die Häuser werden anschließend zügig errichtet und unsere Zimmerer sind nur wenige Tage auf dem Dach. Sie schützen sich mit langärmliger Kleidung, Nackenschutz am Helm und UV-Schutzcreme vor der Sonnenstrahlung. Außerdem stellt unser Arbeitgeber ausreichend Getränke zur Verfügung. Wichtig sind auch Sonnenbrillen. Die Brillen aus den UV-Schutzpaketen der BG BAU kamen hier immer gut an. Für Sonnenbrillen mit Stärke zahlt unser Arbeitgeber Zuschüsse.

Illustration eines Lautsprechers mit Briefen.
Bild: Julien Eichinger - stock.adobe.com

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Wie bewegen Sie als Sicherheitsbeauftragter Kolleginnen und Kollegen dazu, das Thema UV- und Hitzeschutz ernst zu nehmen? 

Ich arbeite gerne mit Bildern und Plakaten – das hinterlässt bleibende Wirkung bei den Kolleginnen und Kollegen. So kann man zum Beispiel eindrücklich zeigen, welche Hauterkrankungen durch die UV-Strahlung entstehen. Arbeitsschutzinfos können wir außerdem über unser Intranet ausspielen. Die Beschäftigten erhalten die Hinweise dann direkt auf ihre Handys. Auch unsere Gesundheitstage mit Angeboten wie Hautscreening haben sich bewährt und tragen dazu bei, die Beschäftigten davon zu überzeugen, das Thema ernst zu nehmen.

1. Juni 2026

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