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Vor Beginn von Bauarbeiten verschaffe ich mir persönlich ein genaues Bild der Dachfläche. Ich prüfe Tragfähigkeit, Dachneigung, Eindeckung, Alter, sichtbare Vorschäden und Witterungseinflüsse. Auf Grundlage einer strukturierten Gefährdungsbeurteilung entscheide ich, ob die Fläche betreten werden darf und welche Sicherungsmaßnahmen erforderlich sind – etwa persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz, Gerüst, Seitenschutz oder Anschlagpunkte. Sicherheit und Verantwortung stehen für mich als Unternehmer an erster Stelle.
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Das Risiko von Durchstürzen ist im Dachdeckerhandwerk grundsätzlich bekannt, wird aber im Arbeitsalltag teilweise unterschätzt – insbesondere bei Routinearbeiten oder Zeitdruck. Gerade nicht durchsturzsichere Bauteile wie Lichtkuppeln oder gealterte Wellplatten stellen erhebliche Gefahren dar. Das Gefahrenbewusstsein lässt sich nur durch konsequente Schulungen, regelmäßige Unterweisungen, klare betriebliche Standards und eine gelebte Sicherheitskultur stärken. Sicherheit muss Führungsaufgabe sein und täglich vorgelebt werden.
9. März 2026