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Es gibt verschiedene Arten von Arbeits- und Sicherheitsschuhen. Bei der Unterhaltsreinigung werden andere Schuhe getragen als bei der Baureinigung oder bei Arbeiten mit aggressiven Reinigungsmitteln. Sicherheitsschuhe unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Sie werden unterschiedlichen Sicherheitsklassen zugeordnet. Am bekanntesten sind die Klassen S1, S2 und S3. Die Klassen S4 und S5 sind Arbeitsgummistiefel mit Schutzfunktion. Es gibt jedoch auch Zusatzkennzeichnungen, beispielsweise SR für eine erhöhte Rutschfestigkeit.
Die Schwierigkeit bei der Auswahl des richtigen Schuhs liegt oft darin, einen guten Kompromiss zu finden: Wichtig ist zunächst die Gefährdungsbeurteilung. Auf ihrer Grundlage entscheidet die Unternehmerin oder der Unternehmer, welcher Schutz durch die Schuhe gewährleistet werden muss. Zu berücksichtigen sind etwa die geplante Tätigkeit und die Bedingungen in den Reinigungsobjekten. Sind die Beschäftigten in unterschiedlichen Reinigungsobjekten unterwegs und verrichten sie in ihrem Arbeitsalltag unterschiedliche Reinigungsarten, muss dies ebenfalls in die Vorbereitung der Kaufentscheidung einfließen. Auch Temperaturunterschiede in den unterschiedlichen Jahreszeiten sowie die individuellen Präferenzen der Beschäftigten sollten berücksichtigt werden.
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Empfehlungen für geeignetes Schuhwerk finden sich in der DGUV Regel 101-605 „Branche Gebäudereinigung“ sowie auf der Internetseite des DGUV Sachgebiets Fußschutz. Aus diesen beiden Grundlagen ergeben sich die nachfolgenden Schuhempfehlungen.
Neben den Vor- und Nachteilen beim Einsatz des Verfahrens stellt sich abschließend immer die Frage der Wirtschaftlichkeit: Anschaffungskosten, Energieverbrauch und Einsatzgrenzen müssen individuell bewertet werden. So eignet sich die Dampfreinigung beispielsweise eher für kleinere Flächen. Durch die notwendigen Heiz- und Anwendungszeiten kann ein zeitlicher Mehraufwand entstehen, der sich rechnen muss.
3. September 2026