Firmensitz Werner Companies bei Nacht.
Bild: Werner Companies
Mit gutem Beispiel

Sprachbarrieren für Qualität und Gesundheit überwinden

Werner Companies zeigt, wie sich Vielfalt, Qualität und Sicherheit bei der Arbeit vereinen lassen. Dabei helfen ergonomische Arbeitsmittel, AMS BAU und eine Führungskultur, die darauf ausgerichtet ist.

Im Jahr 1984 gegründet, hat sich Werner Companies zu einem führenden Facility-Management-Dienstleister entwickelt. Seit 2020 führt Julia Werner das Unternehmen mit Sitz in Ergolding bei Landshut. Heute beschäftigt Werner rund 3.000 Mitarbeitende aus 67 Nationen an elf Standorten – überwiegend in Süddeutschland. Das Portfolio umfasst über 30 verschiedene Leistungen im Facility Management für rund 700 Kunden aus Industrie, Gesundheitswirtschaft, öffentlicher Hand und weiteren Branchen. 2025 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von etwa 68 Millionen Euro.

Siegel Sicher & Schlau!
Bild: neues handeln – BG BAU

Die Arbeitsschutzprämien der BG BAU

Investitionen in sicheres und gesundes Arbeiten - bezuschusst von der BG BAU!

 

Sicherheit als Unternehmenswert 

Arbeitssicherheit wird bei Werner nicht nur von der Führungsebene vorgegeben, sondern ist Teil der Unternehmensphilosophie. „Sicherheit entsteht nicht nur durch einen Ordner oder eine Unterschrift unter einer Unterweisung. Sie entsteht dort, wo unsere Mitarbeitenden jeden Tag arbeiten“, sagt Geschäftsführerin Julia Werner. Das funktioniert in der Praxis, weil die Vorarbeitenden den Arbeitsschutz mit denken und Schutzmaßnahmen konsequent umsetzen. Regelmäßige Begehungen und interne Audits sichern die Qualität. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen direkt in die Weiterentwicklung der Sicherheitsstandards ein.

Porträt Julia Werner, Geschäftsführerin Werner Companies.
Julia Werner, Geschäftsführerin Werner Companies
Bild: Werner Companies

Vielfalt managen, Sprachbarrieren überwinden 

Damit die Zusammenarbeit zwischen den Beschäftigten aus 67 verschiedenen Nationen funktioniert, setzt man bei Werner auf bebilderte Unterlagen und nutzt die Mehrsprachigkeit von Apps. Schulungsunterlagen sind mit vielen Bildern gestaltet und damit auch ohne Sprachkenntnisse verständlich. Auch die Digitalisierung ist ein wichtiger Faktor: Ein digitaler Objektordner erlaubt den Beschäftigten, Arbeitsanweisungen, Sicherheitsdatenblätter und Gefährdungsbeurteilungen jederzeit und überall einzusehen. Das Zeiterfassungssystem passt sich der eingestellten Sprache auf den Mobiltelefonen der Beschäftigten an.

Ergonomische Arbeitsmittel gegen die körperliche Belastung 

Viele Reinigungstätigkeiten belasten Rücken, Schultern und Gelenke. Bei Werner Companies begegnet man diesen Herausforderungen systematisch: Ergonomische Mopphalter und Teleskopstiele helfen, die körperliche Belastung zu senken. Außerdem werden die Beschäftigten regelmäßig zu rückenschonenden Arbeitstechniken unterwiesen. In der Verwaltung sind höhenverstellbare Schreibtische Standard.
 

Illustration eines Lautsprechers mit Briefen.
Bild: Julien Eichinger - stock.adobe.com

Der Newsletter der BG BAU

Mit dem Newsletter der BG BAU erhalten Sie alle wichtigen Meldungen und aktuelle Informationen zum Thema Arbeitsschutz per E-Mail – so etwa auch Hinweise zu neuen Arbeitsschutzprämien und Seminarangeboten.

Jetzt abonnieren!

 

Praxisorientierter Arbeitsschutz, ganz systematisch 

Werner Companies zeigt, wie Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz auch in einem vielfältigen Unternehmen erfolgreich umgesetzt werden können. Das gelingt mit einer Kombination aus technischen Lösungen, praktischer Unterstützung und gelebter Sicherheitskultur. Die erfolgreiche Begutachtung nach AMS BAU sowie mehrere ISO-Zertifizierungen unterstreichen das systematische Vorgehen des Unternehmens aus Niederbayern.

2. September 2026

Artikel teilen
Folgen Sie uns auch auf