Sicher arbeiten

Welche Maske schützt vor Ansteckung und Gefahrstoffen?

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie erschweren Lieferengpässe die Beschaffung aller Arten von Schutzmasken. Doch welche Masken schützen und was ist zu beachten, wenn Alternativen genutzt werden?

"Wichtig ist, nur geprüfte Produkte zu beschaffen und zu verwenden“, sagt Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. „Nicht zertifizierte Masken können allenfalls als Mund-Nasen-Schutz eingesetzt werden und stellen keine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) dar!“ Papiertaschentücher, selbst hergestellter Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder OP-Masken sind grundsätzlich nicht für die Arbeit am Bau geeignet. Im Umgang mit Gefahrstoffen wie Staub, Asbest und auch Lösemitteln ist weiterhin Atemschutz mit Partikel- oder Aktivkohlefiltern Pflicht.

Mund-Nasen-Schutz ist keine PSA

Die BG BAU empfiehlt, alle Beschäftigten, die nicht die Coronavirus-Schutzregeln einhalten können, mit Atemschutz auszustatten. Denn Masken mit Ausatemventil schützen nur die Masken-Tragenden und nicht Umstehende, weil Atemluft der Tragenden ungefiltert in die Umgebung gelangt.

MNS dagegen soll vor allem Partikel mit Viren des MNS-Tragenden zurückhalten: Das kann vor Ansteckung schützen, stellt aber keine PSA dar.

Eine Entscheidungshilfe für Betriebe der Bauwirtschaft zum Thema Masken finden Sie unter: www.bgbau.de/entscheidungshilfe-corona-masken

 

Artikel teilen
Folgen Sie uns auch auf