Sicher arbeiten

Welche Maske schützt vor Ansteckung und Gefahrstoffen?

Seit Beginn der Coronavirus-Pandemie erschweren Lieferengpässe die Beschaffung aller Arten von Schutzmasken. Doch welche Masken schützen und was ist zu beachten, wenn Alternativen genutzt werden?
Bild: Volodymyr_Shtun - shutterstock.com

"Wichtig ist, nur geprüfte Produkte zu beschaffen und zu verwenden“, sagt Bernhard Arenz, Präventionsleiter der BG BAU. „Nicht zertifizierte Masken können allenfalls als Mund-Nasen-Schutz eingesetzt werden und stellen keine Persönliche Schutzausrüstung (PSA) dar!“ Papiertaschentücher, selbst hergestellter Mund-Nasen-Schutz (MNS) oder OP-Masken sind grundsätzlich nicht für die Arbeit am Bau geeignet. Im Umgang mit Gefahrstoffen wie Staub, Asbest und auch Lösemitteln ist weiterhin Atemschutz mit Partikel- oder Aktivkohlefiltern Pflicht.

Die BG BAU empfiehlt, alle Beschäftigten, die nicht die Coronavirus-Schutzregeln einhalten können, mit Atemschutz auszustatten. Denn Masken mit Ausatemventil schützen nur die Masken-Tragenden und nicht Umstehende, weil Atemluft der Tragenden ungefiltert in die Umgebung gelangt.

MNS dagegen soll vor allem Partikel mit Viren des MNS-Tragenden zurückhalten: Das kann vor Ansteckung schützen, stellt aber keine PSA dar.

 

Eine Entscheidungshilfe für Betriebe der Bauwirtschaft zum Thema Masken finden Sie unter: www.bgbau.de/entscheidungshilfe-corona-masken

 

Artikel teilen
Folgen Sie uns auch auf