Mit gutem Beispiel

Saubere Lösungen gegen das Coronavirus

Arbeitsschutz ist die Basis für den Reinigungsdienstleister Schwarz-Weiss aus Berlin. Das gilt gleichermaßen im Umgang mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Kundinnen und Kunden, aber auch in der aktuellen Herausforderung durch das Coronavirus.

„Auch für unsere Kundinnen und Kunden ist es wichtig, dass unsere Beschäftigten nicht krankheitsbedingt ausfallen“, sagt Prokurist Henri Harder von der Gebäudedienste Schwarz-Weiss GmbH aus Berlin und Müncheberg. „Deshalb sind Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sehr wichtig. So können wir unsere Leistungen in den Objekten kontinuierlich aufrechterhalten.“ In der Realität sieht das so aus: Eine Sicherheitsfachkraft kümmert sich um die praktische Umsetzung von gesunden Arbeitsbedingungen, der Arbeitssicherheitsausschuss tagt regelmäßig auch mit Beteiligung einer Arbeitsmedizinerin der BG BAU. So konnten zu Beginn der Coronavirus-Pandemie mithilfe medizinischen Fachwissens und des Expertenwissens aus der Reinigungsbranche schnell geeignete Maßnahmen gegen das Infektionsrisiko im eigenen Betrieb wie auch im Außendienst gefunden und im Pandemieplan dokumentiert werden.

Unterweisung bei Reinigungsarbeiten in Schule
Ein ständiger Austausch im Unternehmen fördert gesundes Arbeiten.
Bild: Rolf Schulten - BG BAU

Hygiene in der Pandemie

Die Hygieneexpertinnen und -experten passten zum Beispiel Reinigungsintervalle in Alten- und Pflegeheimen sowie auch eventuell erforderliche Desinfektionsarbeiten der neuen Realität an. Fortwährend wird nun der neue Arbeitsschutzstandard mit den Regeln AHA + L (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken und Lüften) umgesetzt.

„Es ist meist Unkenntnis, aus der heraus sich Unfälle ereignen. Deshalb weisen wir regelmäßig auf mögliche Gefahren hin.“
Henri Harder

Information ist Trumpf

Durch Schulungen und Unterweisungen wissen alle bei Schwarz-Weiss, wie Unfälle und Berufskrankheiten vermieden werden können.

Halbjährlich gibt es für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Sicherheitsunterweisungen. Themen sind zum Beispiel das Tragen von Handschuhen und der dazugehörige Hautschutz. Alle wissen, dass sie die zur Verfügung gestellte Creme vor und nach der Arbeit verwenden müssen. Weitere Inhalte können die Über-Kopf-Arbeit wie auch das korrekte Umfüllen oder Dosieren von Chemikalien vor Ort sein, wozu Schutzbrillen vorgeschrieben sind. Oder auch, dass sowohl Leitern als auch elektrische Geräte vor jeder Benutzung kurz kontrolliert werden müssen.

Die Coronavirus-Pandemie verlangte einen verstärkten Informationsfluss. So wurden vor der Urlaubssaison die Beschäftigten über das korrekte Verhalten informiert, falls das gewählte Urlaubsgebiet im Ausland eventuell zu einem Risikogebiet werden würde.

„Auch unsere Objektleitungen haben darauf geachtet, dass Urlauberinnen und Urlauber ihre Kolleginnen und Kollegen nicht gefährden, indem sie gezielt bei diesen nachgefragt haben.“
 

Im Team neue Wege beschreiten

Teamgeist wird im Unternehmen großgeschrieben. Darüber hinaus ist allen bewusst, dass das, was gestern galt, morgen eventuell nicht mehr passt.

„So bleibt man offen dafür, dass alles anders kommen kann“, erklärt Henri Harder und ringt der Pandemie auch positive Aspekte ab: „Man hat in der Gesellschaft erkannt, wie wichtig regelmäßige Reinigung ist. Damit meine ich nicht Desinfektion, die von Fall zu Fall notwendig sein kann, sondern auch Reinigung auf Basis von Seife.“

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