In Kürze

Masernschutz


Seit dem 1. März 2020 gilt das Masernschutzgesetz. Es hat zum Ziel, gefährdete Personengruppen individuell vor dem Masernvirus zu schützen und dessen Ausbreitung einzudämmen.

Wer nach 1970 geboren wurde und in Gemeinschafts- und medizinischen Einrichtungen mit anderen Personen in Kontakt kommt, muss die Impfung gegen Masern nachweisen. Insbesondere Unternehmen in der Gebäudereinigung sollten dies beachten, sobald ihr Personal regelmäßig über einen längeren Zeitraum in einer im Gesetz genannten Einrichtung tätig ist.

Das Masernschutzgesetz gibt folgende Regeln vor: Wer vor dem Stichtag 1. März 2020 bereits in einer solchen Einrichtung tätig war, muss bis zum 31. Juli 2021 einen Impfnachweis vorlegen. Nach Ablauf dieser Frist dürfen Beschäftigte ohne Impfschutz nicht weiter in der jeweiligen Einrichtung arbeiten. Bei Neueinstellungen und Versetzungen muss der Masernschutz direkt anhand des Impfausweises oder einer ärztlichen Bescheinigung nachgewiesen werden.
 

Eine entsprechende Handlungshilfe finden Sie im Medien-Center der BG BAU:
www.bgbau.de/masernschutzgesetz

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