Porträt von Hans-Jochem Fuhrmann, Leiter der Abteilung Bildung der BG BAU.
Bild: BG BAU
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Arbeitsschutz ist auch Überzeugungsarbeit

Arbeitsschutz braucht kompetente Akteurinnen und Akteure. Deshalb legt die BG BAU so viel Wert auf ihr Bildungsprogramm. Hans-Jochem Fuhrmann verantwortet es.

Um die Unternehmen und deren Verantwortliche für Sicherheit und Gesundheit zu unterstützen, bietet die BG BAU ein breitgefächertes Bildungsprogramm an. Das ist ein wesentlicher Baustein ihrer Präventionsarbeit. Hans-Jochem Fuhrmann, Leiter der Abteilung Bildung der BG BAU, ist seit mehr als 30 Jahren im Bildungsbereich tätig und kennt die Herausforderungen in der Branche auch aus seiner Zeit als Aufsichtsperson: „Ziel muss es sein, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und Gesundheitsgefahren, die durch die Arbeit entstehen können, zu vermeiden. Wir wollen die Unternehmen dabei unterstützen, im rechtlichen Rahmen zu handeln – und hierzu müssen die Beteiligten entsprechend qualifiziert sein.“

Fuhrmann, der selbst vor seinem Bauingenieurstudium eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer absolviert hat, ist es wichtig, das Thema Arbeitsschutz bereits in der Berufsausbildung zu berücksichtigen. Deshalb engagiert sich die BG BAU auch gemeinsam mit den Ausbildungszentren in der „Überbetrieblichen Ausbildung“.


Haltung und Kompetenz als Voraussetzung für Sicherheit und Gesundheit

Qualifizierung im Bereich Arbeitsschutz ist für Fuhrmann dann erfolgreich, wenn Nutzerinnen und Nutzer des Bildungsangebots der BG BAU neben neuem Fachwissen mit einer positiven Haltung zum Arbeitsschutz in ihre Unternehmen zurückkehren: „Es gilt, die Vielzahl von Bildungsformaten – sei es in Form von Präsenzangeboten, digital oder in Kombination – so anzubieten, dass alle Teilnehmenden ihr persönliches Qualifizierungsziel erreichen und ihre neu erworbenen Kompetenzen in der betrieblichen Praxis umsetzen können.“ Die Erfahrungen in der Pandemie hätten gezeigt, welch großes Potenzial digitale Formate besitzen. Für bestimmte Arbeitsschutzthemen und Zielgruppen ist es etwa vorteilhaft, wenn digitale Bildungsangebote unabhängig von festen Terminen genutzt werden können. Für die Zukunft sieht Fuhrmann weitere Entwicklungsmöglichkeiten: „Virtual-Reality-Anwendungen bieten interessante Möglichkeiten im Bildungsbereich. Sie können Arbeitssituationen realitätsnah abbilden und die Interaktion mit den Teilnehmenden verbessern.“

Neben der Bildungsarbeit für die Mitgliedsunternehmen zählt auch die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Prävention zum Verantwortungsbereich von Hans-Jochem Fuhrmann. Daneben engagiert er sich als Leiter des Qualitätsverbunds Qualifizierung dafür, dass sich die Bildungsarbeit der Unfallversicherungsträger qualitätsorientiert weiterentwickelt. Wichtig ist für Fuhrmann gezielte Evaluation: „Die Rückmeldungen der Teilnehmenden helfen uns, ein bedarfsgerechtes Bildungsangebot für unsere Mitgliedsbetriebe zu entwickeln.“ 


Weitere Informationen:
Bildungsprogramm der BG BAU
Online-Seminarreihe „Stand der Technik – 60 Minuten mit Experten“
 

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