Bild: Lars Bertelsbeck
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„Ein sicheres Produkt bedeutet weniger Unfälle“

Wie viel muss ein Helm aushalten, damit er sicher vor Verletzungen schützt? Dieser und ähnlichen weiteren Fragen widmet sich Lars Bertelsbeck, Leiter der Prüf- und Zertifizierungsstelle des Fachbereichs PSA.

Seit Mai 2012 leitet Lars Bertelsbeck die Prüf- und Zertifizierungsstelle des Fachbereichs PSA im Zentrum für Sicherheitstechnik in Haan. Als benannte und akkreditierte Stelle prüft und zertifiziert diese beispielsweise persönliche Schutzausrüstungen (PSA), führt Studien und Forschungsprojekte zum Thema Arbeitsschutz durch und ist in diversen Normungsgremien auf nationaler und europäischer Ebene beteiligt.

Der  technikbegeisterte Lars Bertelsbeck arbeitete bereits während seines Studiums bei einer Prüf- und Zertifizierungsstelle im Bereich PSA. Inzwischen ist das Thema zu seiner Leidenschaft geworden – und er zum Experten. „Ein Prüflabor ist sehr interessant. Hier gibt es die verschiedensten Geräte – von schweren, kraftvollen Prüfmaschinen bis hin zur hochsensiblen Messtechnik“, berichtet er. „Ein sicheres Produkt bedeutet weniger Unfälle. Als Anwenderin oder Anwender ist einem oft gar nicht bewusst, welchen Weg ein Produkt gehen muss, bis es als sicher gelten kann“, sagt der 40-Jährige.

„Ich trage mit meiner Arbeit dazu bei, dass Produkte in Europa einen hohen Sicherheitsstandard haben.“

Die Arbeit von Lars Bertelsbeck ist vielseitig – häufig ist er auch europaweit unterwegs, tauscht sich mit anderen Prüf- und Zertifizierungsstellen, Behörden und der Europäischen

Kommission aus. Er engagiert sich täglich dafür, dass technische, aber auch rechtliche Anforderungen an persönliche Schutzausrüstung in gleicher Qualität umgesetzt werden. „Ohne ein erfolgreich abgeschlossenes Konformitätsbewertungsverfahren können persönliche Schutzausrüstungen nicht im europäischen Wirtschaftsraum in den Verkehr gebracht werden“, betont Lars Bertelsbeck.

„Die aktive Gestaltung von sicheren Produkten und der europaweite Austausch zu diesem Thema machen mir Spaß. Aber auch die Herausforderungen, die sich daraus ergeben und die ich dann zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen umsetze“, sagt er [NSC].

Mehr Informationen finden Sie hier.

 

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